Nachdem Anke und ich unseren 3-wöchigen Urlaub in Polen mit den polnischen Meisterschaften begonnen hatten und von dort die ersten Medaillen mitnehmen durften, ging unsere Tour über Tuzina/ Slov. Weiter nach Österreich und zum Schluss nach Tschechien/ Pikovice.

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Zusammen mit Markus, bei dem wir ein paar unvergessliche Tage in Österreich verbrachten, landeten wir am Mittwoch, den 08. September, in Pikovice. Zuvor durften wir bereits eine Woche mit einem lieben Freund eine ganze Woche in Kärnten und der Steiermark intensiv nach Gold suchen und unbeschreibliche kulturelle Erlebnisse genießen.

Hier einige Highlights:

  • Die fantastische Stadt Graz
  • Weinbaugebiete mit ihrer tollen Gastronomie
  • Frühstück abwechselnd in einer Boeing 727-200 und einer Iljuschin IL 62 M über den Dächern von Graz
  • Berge an Pfifferlingen und Schirmpilzen, die wir nur teilweise selbst verzehren konnten.
  • Besuch des Museums Liaunig mit einer Ausstellung von sagenhaften Goldschätzen aus Afrika sowie
  • Besuch einer Dauerausstellung im Ikuna Naturresort zum Thema Kelten in Österreich u.v.a.

Unser letztes Urlaubsziel war die Teilnahme an den Meisterschaften in Pikovice/ Cz. Seit vielen Jahren zieht es uns zu diesem Platz, der unweit von Prag mitten in den historischen Goldabbaugebieten Tschechiens liegt. Hier ist es schon unwesentlich, darauf hinzuweisen, dass die Sazava bekannt für ihre Goldführung ist. Nach einer fantastischen Tour nochmal durch Prags versteckte Ecken verbrachten wir noch den Freitag im Umfeld von Pikovice mit gastronomischen Erlebnissen und der Jagd nach Gold, um am Abend die ankommenden Teilnehmer entsprechend zu empfangen.
Parallel zu den Meisterschaften fand dieses Mal ein Countryfestival mit vielen den Tschechen
offensichtlich gut bekannten Livebands statt. Beide Veranstaltungen passten sehr harmonisch
zusammen. Einige deutsche Goldsucherfreunde und Christian aus Österreich fanden am Freitag Abend noch einen Platz im Camp. Da wir bereits am Mittwoch angereist waren, hatten wir die Möglichkeit, eine regelrechte Wagenburg direkt an der Sazava zu errichten. Im Laufe des Wochenendes hatten dann auch Besuch am Zelt von Frau Igel und Familie Ente und einen sehr zutraulichen Nutriagesellen. Pünktlich um 10 Uhr begannen am Samstag die Wettkämpfe bei tollem Wetter und eiskalter Nacht davor.

Anke und ich konnten unseren bereits 2013 zum ersten Mal erreichten Weltmeistertitel im Zweierteam nochmals holen. Unser österreichisches Team um Christian und Markus ( unsere Teammitglieder in der Fünfer Mix-Staffel) wurden dieses Mal Zweite. Das Doppelteam um Gero und Partnerin holte für Deutschland im Nachtwaschen die Bronzemedaille. Christian holte im Einzel, der Toppdisziplin, die Silbermedaille. Und wieder kann ich bestätigen, unsere tschechischen Freunde um Honza Basta sind in der Lage, mit wenigen Mitteln ein unvergessliches Event trotz Coronaauflagen zu organisieren, das keine Wünsche offen lässt.

Wir freuen uns auf September 2022 und die vielen guten Goldgräberfreunde.


Goldige Grüße von Wolfgang O.

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