Nach fast genau einem Jahr hatten Anke und ich endlich wieder die Möglichkeit, nach Tuzina zu fahren. Dort fanden im Juli 2020 Wettkämpfe der slovakischen Goldsuchervereinigungen statt.


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Zu den offenen  tschechisch-slovakischen Meisterschaften reisten in diesem Jahr außer uns die Stützis, die Prauses sowie Tina Prien, Klaus Ringhof und Vera an - sowie der ganze harte Kern der Ösis.
Wir hatten großes Glück mit dem Wetter über das gesamte Wochenende, obwohl es ja in vielen Gegenden extrem regnete in dieser Zeit. Natürlich war die Teilnehmerzahl dieses Mal nicht so hoch wie von vorherigen Veranstaltungen gewohnt, da ja immer noch sehr extreme Coronabeschränkungen gelten; geschätzt waren ca. 150 Teilnehmer am Start.
Der Ablauf  der Veranstaltung unter Coronabedingungen war so erstaunlich perfekt organisiert, dass wir allen, die zur Europameisterschaft nach Tuzina fahren werden, nur positive Erlebnisse mit auf den Weg geben können. Die Versorgung mit Getränken und Essen ließ wenig Wünsche offen, die Zeitpläne wurden so genau eingehalten, dass man nur staunen konnte. Das Team der Veranstalter agierte unauffällig im Hintergrund und beherrschte die angewandte Technik ohne auch nur kleinste Pannen. Die Start- und Gewinnerlisten wurden in Windeseile ausgegeben.
Es war traumhaft, wieder gute alte Freunde aus Polen, Tschechien, der Slowakei und natürlich aus Österreich um sich zu haben. Wir haben das Wiedersehen alle sehr genossen.
Wir Deutschen durften uns am Ende wieder mit einigen Medaillen schmücken:
Alessandra Santos Prause holte Gold im Frauenfinale und Silber in der Kategorie Batea( Chinska).
Ich hatte das große Glück, in der Kategorie Klondike( Canadapan) eine Goldmedaille zu holen.
Im Fünferteam durfte sich das Team Prauses,Stützis und Klaus mit einer Goldmedaille schmücken sowie das bewährte deutsch-österreichische Mixteam „Zlate Bazant „ mit den Startern Peter Aspan, Christian Wolf, Markus Hochleutner, Anke Adolf und Wolfgang Orlamünder mit einer Bronzemedaille. Diese Ergebnisse wurden natürlich ausgiebig gefeiert.
Nach mehr als 12 Stunden Rückfahrt mit Staus und gesperrten Autobahnen waren wir dann gegen 23.00 Uhr wieder in Berlin, total fertig, aber glücklich über die vielen schönen Erlebnisse.
Wir freuen uns jetzt schon auf die am gleichen Ort stattfindende Europameisterschaft, die die slovakischen Vereine dankenswerter Weise als Ersatz für die Absage der in Zlate Hory geplanten Meisterschaft ausrichten.


Eure Anke und Wolfgang

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