Gegen 17 Uhr sind wir in Pikovice (das 1. Mal vor Einbruch der Dunkelheit geschafft) angekommen. Werner, Alessandra und Reinhardt waren schon da. Nach dem Aufbau unseres Pavillons und des Bettes im Auto sind wir erst einmal etwas essen gegangen.

Knödel waren Pflicht. Darauf hatten wir uns schon lange gefreut. Nach und nach trudelten alle Mitstreiter ein.

Sonnabend: Nach einer sehr kalten Nacht hat uns die Sonne begrüßt , die uns auch den ganzen Tag begleitete.
Die ersten Vorbereitungen liefen.
Und der erste Durchgang begann pünktlich um 10 Uhr .In Abständen von 30 Minuten startete der nächste Durchgang von insgesamt 10 möglichen Läufen.. Die  Teilnehmerzahl wuchs mit jedem Lauf.
Alle buddeln an fast der gleichen Stelle, in der Hoffnung, von Dirks und Wolfgangs Spürnasen zu profitieren. Auch unser Leon ist dabei.

Werner ist mit der Batea am Start und Reinhardt, Leon und Dirk waschen mit der Speedpan.
Auch Jessica, Markus und Christian sind dabei. Alle anderen Teilnehmer waschen mit Klondike-typischen Pfannen und Batea.
Nach der Mittagspause ging es erneut um das begehrte Gold, bis wir unerwarteten Besuch bekamen:

Schwäne und Enten sowie Fischschwärme begleiteten uns. Ständig änderte sich auch noch der Wasserstand im Fluss!

Das Finale und die Finalteilnehmer:

Nur die besten Zehn aus allen Vorläufen kamen ins Finale.( Gezählt werden die gefundenen Flitter mit Hilfe eines Mikroskops). Das Gold dort ist überwiegend „Staub“.

Nach 20 Minuten standen die Sieger fest!

Dirk, Jirka und Wolfgang holten die Medaillen bei den Männern, Alessandra, Andrea und Clara bei den Frauen.
Die Mehlhörner holten dann auch noch den Titel im Zweier, Leon wurde Zweiter bei den Kiddys.
Nach den Finalläufen ging es erstmal zum Abendessen. Super lecker. Als wir zurück waren saßen schon alle um das Lagerfeuer und aßen Schwein vom Spieß und testeten die Flüssigware..

21 Uhr  war Nachtwaschen angesagt (mit Kerze). Gewinner waren auch hier unsere PiDis       ( Mehlhörner).
Da wir alle wirklich am Ende unserer Kräfte waren, verschwanden die ersten schon gegen 23.00 in ihren Schlafsäcken..

Sonntag: Pünktlich um 7.00 Uhr begann der große Regen.Nach dem Frühstück fing der allgemeine Aufbruch an.

Alle bauten ab und verabschiedeten sich. Nur wir nicht. Wolfgang und Dirk hatten sich spontan entschieden, noch etwas Gold zu waschen.
Der Platz leerte sich und wir waren sehr schnell alleine. Nur das Lagerfeuer vom Vorabend qualmte noch.

Plötzlich hörte der Regen auf und die Welt war wieder in Ordnung! Endlich Zeit, in Ruhe Gold in der Zaczawa zu waschen….

Und endlich konnten die beiden ihre Schaufeln und andere Spielzeuge benutzen, die ja beim Wettkampf nicht erlaubt sind ( nur kleine Spaten).
Es war wieder ein wunderschönes Wochenende und wir alle haben die Saison erfolgreich beendet.
Gegen 13:30 Uhr traten wir den Heimweg an, gingen in Prag noch unseren Shoppinggelüsten nach ( die Läden haben ja Sonntags überall geöffnet)
und waren dann gegen 22.00 wieder zu Hause.

Eure Anke