von Wolfgang Horst Reblinsky

Diese Übersicht stammt aus einem Vortrag, den ich bei der Deutschen Gesellschaft für Geobiologie in Nürnberg gehalten habe.

Als Heilmittel findet Gold in dreierlei Weise Anwendung: In der Edelsteinheilkunde (Lithotherapie), in der Zahnheilkunde und in der Homöopathie als Potenz.



Gold ist ein Heilmittel mit starker Yang-Kraft. Dadurch kann es bei Menschen mit Yang-Konstitution und Yang-Reaktionslage unangebracht sein, hier ist eher Silber angezeigt. Für Yin-Typen ist es oft passend um mehr Yang zuzuführen.Der Goldkristall ist kubisch, somit passt Gold gut zu Menschen, die ihr Leben durchplanen und nach Kontrolle und Sicherheit streben, dadurch aber unflexibel sind und trotz hohem Verwaltungsaufwand bei Unvorhergesehenem aus ihrem Konzept geraten.

Gold hat eine sanfte Heilwirkung über alle Chakras, vor allem aber über das Herz- und das Kehlkopfchakra.

Es ist ideal zur Unterstützung der Wirkung aller Heilsteine.

Gold soll den Alterungsprozess und den organischen Verfall verzögern indem es den Stoffwechsel anregt. Auch der Informationsfluss in den Nerven soll angergt werden. Weiter soll es zu einem ausgeglichenen Essverhalten führen.
Als Spurenelement ist Gold im Organismus zur Regelung der Hormonproduktion der Drüsen unentbehrlich.

Gold kräftigt das Selbstbewusstsein seines Trägers (aber nur, wenn es ehrlich erworben und bezahlt wurde). Im Gegensatz zu natürlichen Nuggets soll legiertes und bearbeitetes Gold nicht pur, sondern in Verbindung mit anderen Materialien oder Edelsteinen getragen werden (Achtung bei Goldringen!) da es sonst zu Überheblichkeit und Machtbesssenheit führen kann.

Paracelsus setzte Gold bei Herzerkrankungen ein.
Hildegard von Bingen empfahl Goldstaub als Mittel gegen die Gicht. Noch heute wird Gold in der Rheumatherapie als Tinktur angewendet.

Legiertes Gold in der Zahnheilkunde wurde schon im Ägypten des Altertums verwendet. Allerdings ist hier, wie bei jedem Mittel das in den Mund eingebracht wird, eine vorherige Austestung unerlässlich, da es nicht von jedem vertragen wird. Nach Entfernen von Amalgamplomben soll nach Meinung einiger Zahnärzte keine andere metallische Verbindung, also auch kein Gold, eingesetzt werden, sondern Kunststoff oder Glaskeramik.

Aurum gehört zu den von Samuel Hahnemann (1818) geprüften Heilmitteln.
In der Homöopathie findet sich das Gesagte wieder: Aurum passt zu Yang-Typen die hart und verbissen arbeiten, mit Widerspruch schlecht umgehen können und zu Depressionen neigen, wenn sich ihre Vorstellungen nicht erfüllen. Wegen möglicher Erstreaktionen soll Aurum bei Depressiven nur unter Aufsicht gegeben werden.