Weltmeisterschaft 2011 in Zlotoryja
An der 35. Weltmeisterschaft im Goldwaschen vom 20. bis 28. August nahmen
423 Teilnehmer aus 21 Nationen teil.
Deutschland war mit 43 Teilnehmern die
drittstärkste Mannschaft hinter Finnland (65) und vor Südafrika (39).
Bei hochsommerlichen Temperaturen schlugen sich die deutschen Teilnehmer recht
gut, auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gingen.
Nach dem Achtelfinale der Profi Herren stiegen 9 der 25 deutschen Starter aus,
nach dem
Viertelfinale kamen nur noch 6 weiter.
Bei den Damen mussten nach dem Viertelfinale 3 der 10 deutschen Starterinnen die
Segel streichen.
Die
ersten Sieger wurden am Sonnabend in den inoffiziellen Kategorien der
Amateure und Nachtwaschen der Zweier- und Dreier-Teams ermittelt. In den
Finals der jeweils besten 30 standen aus den deutschen Reihen: 4 Amateure, 8
Zweier-Teams nachts, 3 Dreier-Teams nachts, 3 Kinder, 3 Junioren, 3
Fünfer-Teams, 3 Dreier-Teams, 7 Zweier-Teams, 5 für die Klondike-Pfanne,
keiner für die Batea, 4 Veteranen, 4 Damen Profi, 3 Herren Profi.
Nach den
Ergebnissen der Halbfinals kamen in das Nationalteam:
Daniele Santos Prause,
Carmen Preuss, Birte Dieterich, Wolfgang Greib und Andreas Weck.
Und dann
ging es mit dem deutschen Medaillensegen los (4 x Gold, 2 x Silber, 3 x
Bronze):
- dritte Plätze : im Zweierteam-Nachtwaschen Goldhamster (Weck Andreas und
Rita), Kinder Karina Dieterich, Junioren Maximilian Santos Prause;
- zweiter Platz : Dreierteam Nachtwaschen Seebacher (Familie Prause);
- erste Plätze : Zweierteam-Nachtwaschen Seebacher
Mädels (Daniele und
Allesandra Santos Prause), Amateure Horst Hertel (Weltmeister),
Zweierteam Sachsenzweier (Weltmeister: Mehlhorn, Ossenkopf),
Fünferteam Nuggetgold (Birte und Tobias Dieterich, Carmen und
Steffen Preuss, Gerhard Hezel).
Die Krönung aus deutscher Sicht war abschließend der zweite Platz unseres
Nationalteams hinter den Niederlanden.

Insgesamt war es eine steinige (viele grobe Steine im Sand), teilweise
undurchsichtige (am Nachmittag war das Wasser in den Becken eher eine
Schlammbrühe), heiß umkämpfte (bis 32° C im Areal), manchmal laute (nächtliche
betrunkene Ruhestörer und Anfeuerung bei den Finals), weitläufige (die Camper
mussten 1,5 km zum Areal laufen), aber vor allem in freundschaftlicher
Atmosphäre durchgeführte Weltmeisterschaft. Danke an die polnischen
Organisatoren!
Dr. Peter Ossenkopf für die Deutsche Goldsuchervereinigung e.V.